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betterplace
Vor wenigen Wochen ging mit betterplace.org ein Marktplatz für soziale Projekte ins Netz. Dort kann jeder eigene Initiativen vorschlagen und andere Ideen bewerten. Spender können Projekte wie Nothilfe nach Hochwasserkatastrophen oder Hausaufgabencoaching für Migrantenkinder finanziell unterstützen.

Die Gründer: Till Behnke, 28, (Ex-DaimlerChrysler-Manager), Joana Breidenbach, 42, (Autorin), Line Hadsbjerg, 31, (Expertin für Entwicklungspolitik), Jörg Rheinboldt, 36, (Ebay-Deutschland-Gründer).
Startup clipticker.de
Das Clipticker Team hasst schlechte Werbung. Erst recht, wenn Sie unterbricht und dabei langweilt oder nervt.

Clipticker präsentiert ausschließlich Werbespots die etwas Besonderes haben: Eine besondere Idee. Unangesehene Bilder, besonderen Humor, gute Musik oder eine überraschende Dramaturgie. All das, was einen Werbespot zu guter Unterhaltung machen kann.

Gründerteam: Thorsten Wellmann & Jens Hoffmann

Amen

In der Altbauwohnung, die heute das Internet-Startup Amen beherbergt, saßen einst Stasi-Mitarbeiter und belauschten die Besucher des Restaurants Ganymed direkt darunter. Heute liefern Menschen dort freiwillig ihre kritischen Meinungen ab. Zum Beispiel: „Vom S-Bahn-Fahrer angebrüllt zu werden, ist die mieseste Art, einen Tag zu starten.”

Andere Nutzer des Internet-Startups Amen bekommen diese Aussage vorgelegt und können sie mit „Amen” bestätigen oder mit „Hell, No” verneinen. In diesem Fall müssen sie einen Alternativvorschlag machen, zum Beispiel: „Sein iPhone-Display kaputt zu machen ist die mieseste Art einen Tag zu starten.” So entstehen nach und nach Hitlisten zu allen möglichen Themen, sortiert nach Anzahl der Amen, die eine Aussage bekommt.

Amen ist am 3. Oktober offiziell gestartet, 30.000 Meinungsmacher verwenden den Dienst bereits. Einer der eifrigsten ist Felix Petersen, Mitgründer und Geschäftsführer der Firma. Petersen, 35 Jahre alter Berliner mit Schnauzbart und 50er-Jahre-Brille mit Goldrand, hat zu fast allem eine Meinung. Er kennt die beste Wüste (Sahara), das beste Vierradauto (Mercedes Benz G-Klasse), den schlechtesten Drink (Wodka mit getrocknetem Skorpion), die schönste Umweltsünde (Concorde fliegen). Er äußert sich eigentlich zu allem. Mit dem Feedback anderer Nutzer werden aus solchen Einzelaussagen Listen, über 100.000 Stück bisher.

Petersen erklärt sich den Erfolg damit, dass Amen sehr nah dran sei, an der Art wie Menschen Konversation betreiben: „Es ist das natürliche Bedürfnis nach Rechthaberei. Man kann diesem

Impuls kaum wiederstehen zu sagen: Das ist doch Unsinn, oder: Stimmt!”

Dazu kommt die menschliche Leidenschaft für Listen. „Sie helfen, den Überblick in einer immer komplexeren Welt zu behalten”, sagt Petersen. Die Listen auf Amen sind oft lustig, können aber auch nützlich sein. „Gerade im Bereich Musik und Filme habe ich dadurch viele interessante Sachen kennengelernt”, sagt der Gründer. Sehr nützlich seien auch die Gastronomie-Hitlisten: bestes Sushi in Prenzlauer Berg, bester Kaffee in Mitte, beste Bar um Moscow Mule zu trinken.

Die Finanzierung der Firma ist derzeit noch durch Kapitalgeber gesichert, darunter Madonna-Manager Guy Oseary und Schauspieler Ashton Kutcher. Zwei Millionen Euro haben die bereit gestellt. Aber irgendwann muss auch Amen Geld verdienen. Petersen und seine Leute wollen dann als Werbung markierte Platzierungen in den Hitlisten verkaufen.   Martin Schwarzbeck

TeleBid.de
TeleBid.de macht Auktionen zu einem nervenaufreibenden Spektakel - einem unberechenbaren Gewinnspiel, sagen Kritiker. Die Auktionen starten bei null Euro. Jedes Gebot, das den Nutzer 50 Cent kostet, lässt den Preis um zehn Cent steigen und verlängert die Auktion um 20 Sekunden.

Pro Monat macht TeleBid.de damit eine Million Euro Umsatz. Gründer: Gert Hügler (Ex-Vobis-Chef), 50, und Manfred Hasseler, 47, (Ex-3Com-Geschäftsführer).
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Berlin ist die neue Hauptstadt für Existenzgründer. Im Schnitt startet hier jede Woche ein neues Internet-Unternehmen - so viel wie nirgendwo sonst in Deutschland. Insbesondere die unternehmensnahen Dienstleistungen, wozu unter anderem Werbeagenturen, Ingenieur- und Architekturbüros oder Unternehmensberatungen zählen, treiben die dynamische Entwicklung der Gründerszene voran. Berlin ist damit zum kreativen Zentrum Europas erwachsen.


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2013-01-07

EMEZA - ein Angebot von Zalando



Der Startup Modeversender Luxusableger auf dem Markt heisst EMEZA und positioniert sich über dem Zalando-Premium-Bereich, dh. Rocket Internet will “Designermode und Luxus” bieten. Und es passt in die langfristige Strategie und die Wünsche der Investoren. Der Luxusriese PPR-Gruppe (Gucci, Brioni) war erst kürzlich als strategischer Investor mit 10 Mio. Euro bei Rocket Internet eingestiegen.

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